Rundbrief 79 - Dezember 2023

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Andy Fronius
Dez. 01, 2023 • 7 min read
»Das wahre Licht ist der, der in die Welt gekommen ist, um für alle Menschen das Licht zu bringen.« — Johannes 1,9

Liebe Freunde und Gebetspartner,

was für ein kostbares Geschenk.
Jesus Christus kam in diese dunkle Welt, um Licht zu bringen – Leben und Hoffnung für alle Menschen auf der ganzen Welt.

Dieses Licht und diese Hoffnung geben wir mit Gottes Hilfe auch im Frauenhaus Esther weiter.

Unsere Angestellten

Ilie ist wieder gesund. Anfang 2024 geht er in Rente. Wir suchen nach einem Nachfolger für ihn. Bitte betet mit uns dafür.

Unsere Buchhalterin Angela ist gestürzt und hat sich das Bein gebrochen. Unsere ehrenamtliche Helferin für die Buchhaltung ist jetzt zwei Monate in Afrika. Wir bitten um Gebet für ihre Heilung und für eine gute Lösung für die Zwischenzeit.

Im Januar haben wir zwei junge Mädchen aus Deutschland für ein Praktikum im Haus. Sie helfen ehrenamtlich und verbessern dadurch ihre Kenntnisse der rumänischen Sprache.

Das Haus

Das Haus ist fast voll belegt. Alle Bewohnerinnen und Mitarbeiter im Haus sind voller Vorfreude auf Weihnachten. Sie vertragen sich sehr gut.

Lichter der Hoffnung

Weihnachten ist die besinnliche Zeit des Jahres. Man denkt an das, was war, und fragt sich, was kommt.

Ich habe die Hausbewohner gefragt:

»Was bedeutet das Haus Esther für dich?«

Hier ein paar Antworten:

Angi mit zwei Kindern

Ich danke Gott und euch allen (den Angestellten), dass ich hier aufgenommen wurde. Hier habe ich vieles gelernt, was ich weder im Kinderheim noch in der Pflegefamilie, in der ich gelebt habe, erfahren habe.

Danke allen Angestellten für die Liebe und Geduld mit mir und meinen Kindern. Danke für alle Ermutigungen. Danke, dass sie in mich investieren. In meinem Leben habe ich noch nie so viel Güte, Liebe und Geduld erfahren. Seitdem ich arbeiten gehe, habe ich auch gelernt, wie man mit Geld umgeht. Ich bin so dankbar, hier zu sein.
Verkleiden macht Spaß
Als meine Kinder krank waren und in der Nacht hohes Fieber hatten, kamen Sie, Frau Elfriede, zu mir und haben mir geholfen. Sie haben Umschläge gemacht, um das Fieber zu senken. Das werde ich nie vergessen. Niemals. Dafür bin ich Ihnen ewig dankbar.

Das Haus Esther ist ein offenes Haus. Es empfängt die Menschen mit Wärme. Danke, dass Sie, Frau Elfriede, und die Angestellten, mich liebhaben, trotz meines Benehmens manchmal. Danke, dass ich arbeiten gehen darf und die Angestellten auf die Kinder aufpassen, wenn keine Schule bzw. Kindergarten ist.

Vielen herzlichen Dank für alle Ausflüge, die mit uns gemacht worden sind. In meinem Leben habe ich noch nie so viel Schönes erlebt. Danke, dass Sie das mit uns machen, gerade mit so vielen Personen kostet es viel. Danke, dass Sie mit uns im Schwimmbad, bei McDonald’s, Pizzaessen usw. waren. All das zeigt, dass Sie uns liebhaben.
Ausflug zu McDonald’s

Moriko mit drei Kindern

Das Haus Esther ist ein schönes Haus. Ich glaube, es ist das schönste Frauenhaus, das es gibt. Ich war noch in einem anderen Frauenhaus und da ging es anders zu. Selbst da hörten wir von den Leitern, wie schön das Haus Esther ist.

Im Haus Esther haben meine Kinder, ich und viele andere Frauen Jesus kennengelernt. Wir fühlen uns hier näher zu Gott. Das Haus Esther ist für Frauen wie mich eine große Hilfe. Es bietet Zuflucht und Unterstützung. Wir haben hier vieles gelernt, auch als Familie. Danke für alles. Danke für alle Ausflüge, auch wenn es nicht viele waren. Es hat uns sehr viel bedeutet. Danke, dass es das Haus Esther gibt.

Hoyni mit zwei Kindern

Ein gesegnetes Haus, weil ich und wir hier zur Ruhe kommen. Ein wunderbares Haus. Für mich ist das Frauenhaus ein Haus, wo ich mich angenommen fühle. Ein warmherziges und barmherziges Haus, ein schönes und sauberes Haus.

Ein gesegnetes Haus, weil ich und wir hier zur Ruhe kommen. Ein wunderbares Haus.

Teresa mit zwei Kindern

Ich bin sehr dankbar, dass wir hier in diesem Haus sehr herzlich empfangen wurden. Danke, dass ich mit meinen Kindern hier wohnen darf und wir nicht draußen in der Kälte schlafen müssen.

Wir lieben unser schön eingerichtetes Zimmer und wir mögen und lieben auch alle Menschen, die hier arbeiten. Wir freuen uns, täglich Essen zu bekommen. Ein schönes und gutes Haus.

Danke, dass wir hier aufgenommen wurden und hier wohnen dürfen.

Ich habe auch ehemalige Hausbewohner gefragt, was das Haus Esther für sie bedeutet hat.

Hier ein paar Antworten:

Ana

Haus Esther war in erster Linie meine Chance für ein besseres Leben. Es war der Ort, an dem ich lernte, Gott bedingungslos zu lieben und mit ihm zu gehen. Es war der Ort, an dem meine Wunden heilen konnten.

Danke, Tante Elfriede, dass Sie mich in Ihre Frauenhaus-Familie aufgenommen haben. Ich habe mich von allen angenommen und geliebt gefühlt! Dafür bin ich für immer dankbar.

Anca (ehemalige Hausbewohnerin und jetzt Angestellte)

Wenn ich an das Haus Esther denke, ist es für mich die zweite Chance, die ich für mein Leben bekommen habe.

Gott gab mir eine zweite Chance. Haus Esther ist mein Zuhause geworden. Das Haus hat mich bereichert und mir Flügel verliehen, um weiterzuleben. Ich danke Gott, er hat mein Leben verändert und mir eine neue Bestimmung gegeben. Es waren und sind Menschen hier, die mich ermutigt habe und die mir einen Wert gegeben haben.

Im Haus Esther habe ich Gott kennengelernt. Und das gebe ich auch immer wieder an die Frauen im Haus weiter. Ich sage: Hier bekommst du eine zweite Chance. Gott möchte dir begegnen. Nimm das an.

Im Haus Esther habe ich gelernt, für mein Leben und meine Fehler verantwortlich zu sein. Ich wurde auch auf das Leben außerhalb des Hauses vorbereitet.

Das Haus Esther war für mich die Familie, die ich mir gewünscht hätte. Wie ein Kind geborgen und geliebt aufwachsen zu können und für das Leben gewappnet zu werden. Ich habe im Frauenhaus Liebe erfahren. Mein Leben hat eine Wendung bekommen. Ich denke immer wieder daran. Und ich erzähle den Frauen hier von meinen Erfahrungen. Auch, dass Gott sie von ganzem Herzen liebhat.

Gott erinnert mich immer wieder daran, so wie ich hier Liebe und Geduld empfangen habe, so soll auch ich den Menschen hier mit Liebe und Geduld begegnen.

Alina (ehemalige Bewohnerin und jetzt Angestellte)

Haus Esther bedeutet für mich: das Licht am Ende des Tunnels. Als ich nichts anderes als die Familiensituation und das familiäre Umfeld sehen konnte, als ich dachte, dass mein Leben einfach so sei, hat uns (meiner Schwester Anca und mir) Gott durch das Frauenhaus ein anderes Leben gegeben.

Er hat uns Menschen in den Weg geschickt, um uns zu zeigen, dass es Hoffnung gibt. Haus Esther ist der Ort, an dem ich Gott traf und durch den ich zu Ihm zurückkehren konnte. Gott hatte und hat so einen wunderbaren Plan mit uns.

Ich habe im Haus Esther so viel gelernt und Gott hat so gewirkt, dass Anca und ich im Frauenhaus angestellt wurden und ein Segen für die anderen Hausbewohner sein können!

Gott hat Sie, Frau Elfriede, mit einer so großartigen Vision gesegnet und Sie auf eine so besondere Arbeit vorbereitet. Ich glaube, dass Gott sich weiterhin um diese Arbeit kümmern wird!
Gott hat Leben wiederhergestellt. Ich denke darüber nach, wie Gott gewirkt hat, z.B. bei so vielen ehemaligen Hausbewohnern. Gott gab ihnen die Kraft, gute Entscheidungen treffen zu können.

Es gäbe noch viele andere Dinge zu sagen, was das Haus für mich bedeutet, und ich bin Gott sehr dankbar für alle Mitarbeiter und dieses Haus!

Eine ehrenamtliche Helferin, Liliana, schrieb:

Es ist mehr, als ich mit Worten sagen kann. Dort scheint die Sonne sanft, die Tautropfen leuchten schöner, der Wald wacht zu jeder Jahreszeit über der Siedlung und vervollständigt die Sicherheit und den Schutz des Hauses Esther.

Vor dem Tor des Hauses Esther stehen oft Mütter und Kinder mit Tränen in den Augen und schwerem emotionalem Ballast.

Hinter dem Tor warten die Esthers (die Angestellten) mit offenen Armen, mit Liebe, Mitgefühl und Empathie auf sie, und tatsächlich der Herr selbst. Vor ein paar Tagen traf ich zwei Hausbewohnerinnen, mit strahlenden Gesichtern, lächelnd und sehr schön und sauber gekleidet.

Dort trifft man oft eine Frau, deren Lächeln, Haltung und Glaube an Gott einem Flügel verleiht. Manchmal trifft man Frau Elfriede Fronius dort an. Sie ist die FIRST LADY des Hauses Esther.

Haus Esther heilt Seelen, zaubert Kindern ein Lächeln ins Gesicht, bringt sie zur Schule, zum Arzt, zum Zahnarzt, zu dem Gott, der trösten kann.

Ich liebe Casa Estera (Haus Esther)!!!!!

❤️
WIR DANKEN FÜR
• Eure Unterstützung durch Gebete, Spenden und Daueraufträge,
• Ilies Genesung,
• die positiven Veränderungen der Hausbewohnerinnen und ihrer Kinder,
• den liebevollen und geduldigen Umgang unserer Angestellten mit den Bewohnerinnen und ihren Kindern.
🙏
WIR BETEN FÜR
• die nötigen finanziellen Mittel für das monatliche Budget, die Löhne und für alle noch ausstehenden Brandschutzmaßnahmen,
• Angelas Genesung,
• einen neuen Hausmeister,
• meine nächste Rumänienfahrt vom 27.12. bis 28.01.2024.

Möge Gott uns helfen, sein Licht weiterhin in die Welt zu tragen. Wir wünschen Euch und Euren Familien eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit sowie ein helles und freundliches neues Jahr.

Herzlich,
Elfriede Fronius und Team